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31. März - Tag des Genozids an Aserbaidschanern

PRESSEMITTEILUNG
Berlin, 31. März 2010

31. März - Tag des Genozids an Aserbaidschanern

Heute gedenkt das aserbaidschanische Volk der Toten am 31. März 1918 als den Tag des Genozids an Aserbaidschanern. Die tragischen Ereignisse am 31. März  1918 haben sich tief in das Bewusstsein des aserbaidschanischen Volks gegraben. Die Ermordungen von hunderten tausenden von Aserbaidschanern, die Repressalien und Vertreibungen der Aserbaidschaner aus ihren Heimatorten gehören nicht nur zu den schrecklichsten Ereignissen Aserbaidschans, sondern der Weltgemeinschaft.

An dem Tag wurden ca. 30 000 aserbaidschanische Einwohner der Stadt Baku von armenischen Bolschewiken und Ultranationalisten ermordet, die kurz davor die Stadt mithilfe der russischen Bolschewiken erobert hatten.

Das gleiche wurde in anderen aserbaidschanischen Städten wie Schamachy, Guba, Länkäran, Karabach, Nachtschywan, Zängäsur, Ärdähan, Ärsurum, Kars, Eriwan, Basarketschär, Göjtschä, Gändschä, Täbris und Urmija wiederholt. Auch andere Völker in Aserbaidschan wurden zum Opfer der sog. „Großarmenien“-Idee. Mehrere Tausend türkische, georgische, tatische, lesgische, awarische, jüdische, udinische, talyschische und kurdische Dörfer in Aserbaidschan wurden massakriert.
Die Genozidpolitik wurde Anfang 20. Jahrhunderts von armenischen Nationalisten mithilfe der Imperialpolitik des Kaiserrusslands, und in 40er und 50er Jahren des Sowjetregimes verfolgt. Seit Mitte 80er Jahre wurde sie unter dem Schleier der "Perestroika" noch mehr betrieben und hat dem aserbaidschanischen Volk immer neue Tragödien gebracht. Leider hat internationale Gemeinschaft diese Bluttaten grundsätzlich abgeschätzt.
Im Ergebnis des gegen Aserbaidschan geführten unerklärten Krieges eroberte Armenien bis 1993 20 % des Staatsgebietes Aserbaidschans. Insgesamt 1 Mio. Aserbaidschaner wurden aus diesen eroberten Gebieten und ihren Heimatorten in Armenien vertrieben.
Die Resolutionen des UN-Sicherheitsrats zum Berg Karabach-Konflikt (822, 853, 874 und 884 von 1993), die Resolution der 62.Vollversammlung der UNO zu der „Lage auf den okkupierten Territorien der Republik Aserbaidschan“ 2008, die Schlussakte des OSZE-Gipfeltreffens in Lissabon 1996, die Resolution der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vom Januar 2005, die Erklärungen der NATO-Gipfeltreffen in Riga in 2006 und in Bukarest in 2008 bestätigen noch einmal eindeutig die territoriale Integrität der Republik Aserbaidschan. Armenien ignoriert einfach alle diese Resolutionen und Beschlüsse und setzt seine Okkupationspolitik gegen Aserbaidschan fort.
Infos zum Genozid an den Aserbaidschanern und zur Aggression Armeniens gegen Aserbaidschan können unter der Internetadresse der Universität Potsdam abgerufen werden:


http://www.uni-potsdam.de/u/makrooekonomie/docs/aserbaidschan/31_maerz_11_06.pdf

 
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