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ERKLÄRUNG DES AUSSENMINISTERIUMS DER REPUBLIK ASERBAIDSCHAN

PRESSEMITTEILUNG

Baku, 15. März 2011


ERKLÄRUNG DES AUSSENMINISTERIUMS 

DER REPUBLIK ASERBAIDSCHAN

Aufgrund der aktuellsten groben Verletzung der Waffenstillstandsbedingungen durch armenische Streitkräfte wurde am 08.03.2011 der neunjährige Staatsangehörige der Republik Aserbaidschan Fariz Badalov (geboren in 2002) mit einem Schuss aus dem Scharfschützengewehr getötet. Mit der gezielten Tötung des Jungen bezwecken die armenischen Streitkräfte die Störung der Friedensverhandlungen. Armenien setzt seine provokativen Handlungen ungebrochen fort. Durch diese grausame Tat offenbaren die armenischen Besatzungstruppen vor den Augen der internationalen Öffentlichkeit ihren unmenschlichen Charakter und beweisen, dass sie nicht nur in der Vergangenheit sondern auch in der Gegenwart durch den ungebrochenen Willen zu ethnischen Säuberungen und Tötung friedlicher aserbaidschanischer Zivilisten getrieben werden.

Aserbaidschan verurteilt diese unglaubliche Provokation der armenischen Besatzungstruppen auf schärfste und betrachtet diese Handlung als ein erhebliches und unmittelbares Hindernis bezüglich der Vertrauensbildung zwischen den Parteien. Die Tötung eines Kindes durch armenische militärische Streitkräfte ist ein Beleg für die Fähigkeit und den Willen Armeniens auf jedes noch so gefährliche und unlautere Mittel zurückzugreifen und zeigt, dass, sie auch gewillt und gewissenlos sind, solche Mittel jederzeit gegen Zivilisten einzusetzen. Die Personen, die im Berg-Karabachkonflikt den Befehl zur Auslöschung der Zivilbevölkerung der aserbaidschanischen Stadt Chodschali gegeben haben üben auch heute weiterhin ihren Einfluss mit der Zielsetzung, der Ermordung aserbaidschanischer Zivilisten aus. Armenische Streitkräfte halten weiterhin aserbaidschanische Wohnorte unter ständigem Beschuss.

Aserbaidschan ruft die internationale Öffentlichkeit auf, solche Handlungen Armeniens zu ächten und allen voran die Tötung von Kindern nachdrücklich zu verurteilen und ggf. mit einer Erklärung ihre Position zu diesem Vorfall bekannt zu geben. Die Tötung des aserbaidschanischen Kindes kurz  nach dem Treffen der Präsidenten Aserbaidschans, Russlands und Armeniens in der russischen Stadt Sochi stellt eine gewollte Provokation dar und  schadet der Bildung des Vertrauens zwischen den Konfliktparteien. Als Voraussetzung für einen künftigen Frieden müssen sich sämtliche armenischen Streitkräfte aus den besetzten aserbaidschanischen Gebieten zurückziehen und die vertriebenen Aserbaidschaner in ihre Heimatorte zurückkehren lassen.                       


 
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