|
Wirtschaftliche Beziehungen |
|
Aserbaidschan arbeitet im wirtschaftlichen Bereich eng mit Deutschland zusammen. In Aserbaidschan haben heute ca. 45 deutsche Unternehmen (Siemens, Berliner Wasserbetriebe, Daimler Chrysler, Dresdner Bank, ABB, UP Abfallentsorgung u.a.). ihre ständigen Vertretungen. Sie wirken vor allem beim Ausbau der Infrastruktur mit und engagieren sich bei der Wiederherstellung des Überlandleitungsnetzes, beim Bau eines Kraftwerks, bei Offshore-Bohrungen, bei der Wasserversorgung und der Abwasserentsorgung, beim Ausbau des Hafens und bei der Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur.
Mit dem Inkrafttreten des Luftverkehrsabkommens, des Investitionsförder- und Schutzvertrags und des Doppelbesteuerungsabkommens wurden die wirtschaftlichen Beziehungen auf eine vertragliche Grundlage gestellt.
2005 wurden Waren im Wert von 446 Mio. EUR nach Aserbaidschan exportiert, während die Importe aus Aserbaidschan 311 Mio. EUR betrugen. Vom Januar bis Juni 2006 belief sich der bilaterale Handelsumsatz auf 486 Mio. EUR (davon 222 Mio. EUR Exporte nach Aserbaidschan und 264 Mio. EUR Importe aus Aserbaidschan). Aus Deutschland wurden vor allem Flugzeuge (25,5%), Kfz (20,5), Eisen- und Stahlerzeugnisse (5,5%), sowie Maschinen und Fabrikationsanlagen (9%), Tabak und Tabakprodukte (6%) geliefert.
|