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Nach dem Erwerb der Unabhängigkeit der Aserbaidschanischen Republik stellt die Förderung der Bildung eine der wichtigen Säule der Regierungspolitik dar. 1999 bestätigte der Staatspräsident Heydar Alijew das "Reformprogramm in der Bildungssphäre", um strategische Richtungen in der Reformierung der Bildung bestimmen zu können. Gemäß dem Erlass des Staatspräsidenten "Über die Reformen im Bildungsbereich in der Aserbaidschanischen Republik" wurden zusammen mit Experten der Weltbank ein "Reformprogramm" vorbereitet.. Dieses Programm beinhaltete die Reformierung des Bildungsplans und Bildungsprogramms, der methodischen Aspekte des Unterrichts, des Monitorrings und der Bewertung des Projektes. Die Aserbaidschanische Regierung unternimmt vielfältige bilaterale und multilaterale Bestrebungen, um das nationale Bildungswesen an das internationale anbinden zu können. Anhand dieser Aktivitäten schloss sich Aserbaidschan der Pariser Konvention von 1979 über die Bildung, der Konvention Bangkok von 1983, sowie der Lissabonner Konvention von 1997, die UNESCO und Europarat zusammen angefertigt haben, an.
In den letzten Jahren sind eine Vielzahl von Hochschulkooperationen deutscher und aserbaidschanischer Universitäten entstanden. Der Deutsch-Aserbaidschanische Hochschultag 2007 in Köln und 2009 in Baku sind ein Beleg für diese gute Entwicklung. Für die Zukunft plant die aserbaidschanische Regierung, bis 2017 die Zahl der Regierungsstipendien für das Auslandsstudium auf 5.000 zu erhöhen. Deutschland ist derzeit nach Großbritannien das zweitwichtigste Zielland dieses Programms.
Im Jahre 2005 wurde Aserbaidschan in den europäischen Bologna- Prozess aufgenommen und unternimmt große Anstrengungen, die aserbaidschanischen Bildungsabschlüsse dem europäischen Bachelor- und Masterabschlüssen anzupassen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) koordiniert die deutsch-aserbaidschanische Zusammenarbeit im Hochschul- und Forschungsbereich. Nach der Aufnahme der bildungspolitischen Kontakte zwischen Aserbaidschan und Deutschland wurden seit 1992 mehr als 430 gemeinsame Programme durchgeführt. Die Programme umfassen verschiedene Spektren der Zusammenarbeit, wie die Aufbau- und Magisterstudien, Sprachkurse, Forschungsaufenthalte usw..
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